Donnerstag, 20. Februar 2014

Bücher aus dem Bücherbus Hamburg

In Hamburg gibt es in einigen Buslinien Bücherregale. So zum Beispiel auch in dem Bus, der direkt vor meiner Haustür hält. In diesen Bücherregalen findet man einige Bücher, die man lesen, ausleihen oder behalten kann. Aber auch ausgelesene Bücher kann man hier abstellen, sodass sie ein anderer mitnehmen und lesen kann. Ich habe schon des öfteren Bücher mitgenommen und würde auch gerne mal ältere Bücher dort loswerden, leider ist es aber Glückssache, einen Bus mit Bücherregal zu erwischen. 
Vor ein paar Tagen hatte ich wieder das Glück und nahm gleich zwei Romane mit (Liebe Grüße an dieser Stelle von unserem Hund)




"Bewohnte Frau" von Gioconda Belli und "Springquelle" von Kerstin Ekman, zwei Frauenromane, deren Klappentexte mich angesprochen haben. Generell bin ich erstmal von Romanen der Verlage "btb" und "dtv" nicht abgeneigt.

Der Text zu "Bewohnte Frau": "Lavinia, eine junge, aus wohlhabender Familie stammende Architektin, führt in ihrer lateinamerikanischen Heimat ein unbeschwertes und sorgenfreies Leben - bis sie sich in Felipe verliebt, der in der Untergrundbewegung des Landes gegen Terror und Unterdrückung kämpft ..."

Der Text zu "Springquelle": "Mühsam hält sich Tora, ein ehemaliges Dienstmädchen, mit dem Verkauf von Brot und selbstgemachten Bonbons über Wasser. Eines Tages möchte sie ihr eigenes Café eröffnen, und schon bald scheint die lang ersehnte Unabhängigkeit zum Greifen nah. Doch die Krisenzeiten des Ersten Weltkriegs machen auch vor Schweden nicht Halt ... "

Wie man auf dem Bild sehen kann, befinden sich auf den Büchern zwei große, unkaputtbare Aufkleber mit der Aufschrift "Stilbruch". Viele Bücher, die in den Bussen angeboten werden, sind vom Second Hand-Kaufhaus "Stilbruch" gesponsert worden.

An sich eine tolle Idee. Aber: Wenn der Bus voll ist, kommt man an dieses Regal einfach nicht heran. Es wurde vollkommen falsch platziert, da ein Vierer-Sitzplatz davor ist. Man hat nur die Möglichkeit darin zu stöbern, wenn der Bus leer ist und niemand auf den Plätzen sitzt, die sich direkt vor dem Regal befinden. So muss man also 1. Glück haben, überhaupt einen Bus mit Bücherregal zu erwischen und 2. Glück haben, dieses dann noch erreichen zu können.





Kommentare:

  1. Danke für deinen Kommentar :)
    Ja, das passiert leider immer wieder, ich weiß auch persönlich von solchen Fällen -.- Ganz besonders störte mich in diesem Buch, dass es immer nur darum ging, wie sich die Frauen den Männern gegenüber aufopferten, aber die Männer nie besonders großen Aufwand betrieben hätten, um ihren Geliebten näherzukommen. Die genossen vielmehr die Schwärmerei der Frauen und es wurde wie eine unglaubliche Begebenheit dargestellt, wenn sie sie dann "endlich erhörten" - keine Rede von Gleichstellung!
    Ich finde, sicher ist Liebe etwas sehr Wichtiges, aber deshalb darf man doch nicht alles andere von einem Augenblick auf den anderen außer Acht lassen. Beziehungen können schließlich auseinandergehen, und einer solchen sofort alle Zukunftspläne und persönlichen Träume zu opfern, ist mehr als leichtsinnig.

    LG Claudia

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    1. Das denke ich auch. Umso besser wäre es, mal von Frauen zu lesen, die wegen ihrer großen Liebe nicht sich selber verraten, sondern ihre Bedürfnisse und die Liebe unter einen Hut bringen können. :)

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