Samstag, 3. Mai 2014

Für die Zitatesammlung aus "Das Wunschspiel".


Momentan lese ich "Das Wunschspiel" von Patrick Redmond. Vor allem  zu Anfang kommt viel Mobbing in dem Roman vor, was manchmal wirklich unangenehm zu lesen ist, da man sich sehr gut hinein versetzen kann und mit dem Protagonisten mitleidet. Dabei fiel mir auch etwas aussagekräftiges ins Auge.



Ich will damit nicht sagen, dass dies eine gute oder gesunde Einstellung ist, die ich selber vertrete. Jedoch kann ich, wenn man grundlos zu den Schwächeren gehört und diese Schwäche ausgenutzt wird, absolut nachvollziehen, wie man das Bedürfnis haben kann, sich zu einem Menschen zu wandeln, der alle anderen verachtet und sich somit davor schützt, zu den Schwächeren zu gehören.
Und ist es nicht  so? Wenn man krampfhaft versucht, zu irgendeiner Gruppe dazu zu gehören und gemocht zu werden, so ist es viel schwieriger da "aufgenommen" zu werden, als wenn man sich von vornherein selbstbewusst gibt und "sein eigenes Ding" durchzieht, sodass man dadurch sogar respektiert wird?

Mal sehen, was das Buch noch so bringt. :)

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