Dienstag, 2. Mai 2017

[Nostalgiepost] Die Bücher meiner Kindheit

In meinem vorletzten Post ging es darum, welche Kinderklassiker ich "nachholen" möchte, da ich sie in meiner Kindheit und Jugend nicht gelesen habe. Um mal beim Thema "Kindheit" zu bleiben, soll es heute um die Bücher gehen, die mich in früher Kindheit begleitet haben, also während meiner Kindergarten- und Grundschulzeit.

Beginnen wir mit den Bilder- und Vorlesebüchern. 

Pixi-Bücher gehören zu den ersten Büchern, an die ich mich erinnern kann. Sie gehörten bei uns zum Standard-Repertoir abendlicher Vorlesegeschichten


Geliebt habe ich vor allem die Klassiker wie Mama Miezemau und ihre Kinder oder Der kleine Kater Schnurr. Vermenschlichte Tiere habe ich schon immer klasse gefunden, vor allem, wenn sie schön illustriert sind. Meine Mutter hat diese Pixi-Klassiker bereits in ihrer Kindheit gelesen.




Zu den Klassikern, die natürlich in keinem Haushalt fehlen dürfen, gehört Der Struwwelpeter mit seinen düster-pädagogischen Geschichten. Auch, wenn sie heutzutage eher weniger pädagogisch wertvoll und gar gruselig sind, fand ich diese Geschichten rund um die Kinder, die sich nicht artig benahmen, faszinierend. Auch für Bücher in Versform waren (und sind) meine Mutter und ich immer zu haben.



Ähnlich ist es mit einem Klassiker, der fast immer im selben Atemzug mit dem Struwwelpeter genannt wird: Max und Moritz. Die Geschichten von Max' und Moritz' Streichen waren manchmal wirklich grausam, da sie auch nicht Halt vor Tieren machten. Jedoch fand ich auch dieses Buch faszinierend und wenn es mir nicht gerade vorgelesen wurde, so habe ich gerne die Illustrationen des Buches, stundenlang, angeschaut. Auch hier hat uns das Lesen der Verse besonders großen Spaß gemacht.


Zu Weihnachten gab es nicht nur Weihnachtsmärchen- und Geschichten aus unserem dicken Weihnachtsbuch, sondern auch eine weihnachtliche Adaption der Muppet BabiesDieses Buch erzählt Baby Kermits Treffen mit dem Weihnachtsmann. Es ist wunderschön illustriert und hat mir immer eine ganz heimelige, geborgene Atmosphäre vermittelt. Auch wenn hier das englischsprachige Cover abgebildet ist: Ich besaß das Buch auf Deutsch.


Auch Ostern spielte als Kind natürlich eine große Rolle. Wobei ich denke, dass ich mir dieses Buch nicht nur zu Ostern habe vorlesen lassen. Es handelt sich um das Bilderbuch "Familie Lampe" mit Illustrationen von Karin von Kleist. Der Text ist wieder in Versdichtung geschrieben und machte durch seine Reime besonderen Spaß. Über die Jahre hatte ich diese Ausgabe leider verloren und eine spätere Auflage im Internet gekauft. Ich musste leider feststellen, dass die spätere Ausgabe, wie ich sie mir nachgekauft hatte, gekürzt ist. Es fehlen also Teile der Geschichte samt Illustrationen. Wenn man dies nicht weiß, ist es aber kaum zu merken. Die Ausgabe, wie hier abgebildet, ist schon antiquarisch und kostet um die 30-40 Euro.



Ein Buch, mit dem ich im Kleinstkindalter die Farben gelernt habe, war ein Bilderbuch von Richard Scarry. Ich habe leider kein deutsches Cover gefunden, weshalb ich stellvertretend ein englisches zeige. Es handelt sich um den "Malermeister Ferk", der den Kindern die verschiedenen Farben anhand von Alltagsgegenständen und - Situationen erklärt.


Aufgewachsen bin ich außerdem mit dem Bilderbuchklassiker Wo die wilden Kerle wohnen von Maurice Sendak, der bereits meinem 10 Jahre älteren Bruder gehörte. Die Geschichte und die Zeichnungen dahinter fand ich immer besonders faszinierend. Der Protagonist Max ist kein besonders sympathisches Kind, das dachte ich damals bereits, sein Einstieg in die Welt der wilden Kerle ist jedoch bezaubernd und aus erwachsener Sicht eine Ode an die kindliche Fantasie.


Ebenfalls von meinem Bruder "vererbt" bekam ich Peterchens Mondfahrt von Gerdt von Bassewitz mit Illustrationen von Hans Baluschek. Ein Buch, welches ich mir stundenlang anschauen konnte.





Märchen gehörten natürlich auch zum abendlichen Vorlese-Programm. Besonders schön fanden meine Mutter und ich die Märchen Christian Andersens in dieser Ausgabe. Die Zeichnungen sind einfach wunderschön. Ich erinnere mich, dass viele Märchen sehr traurig endeten. Die kleine Seejungfrau brachte mich zum Weinen, als sie sich in Meeresschaum auflöste.


Auf einem Flohmarkt kaufte meine Mutter ein Buch (in Versform), das die Abenteuer des Sehpferdchens erzählte. Das Sehpferdchen war eine Werbefigur des NDR in den 50er und 60er Jahren. Meine Mutter kannte es daher aus ihrer Kindheit. Das Buch hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir haben hier immer besonders mit den Reimen gespielt, in dem ich im folgenden Satz den Reim erraten musste. Das war pädagogisch sehr wertvoll! ;)


Eine ebenfalls sich reimende Geschichte war Das quiek-fidele Borstentier von Winfried Opgenoorth und Mira Lobe. Die Zeichnungen sind mit Liebe zum Detail gearbeitet, die Geschichte ist amüsant und der Text sehr lustig zu lesen. Ein ganz tolles Buch!


Auch das Salamander-Schuh - Maskotten Lurchi hatte eine eigene Kinderbuchreihe, die ich sehr gerne vorgelesen bekam. Die Geschichte war -natürlich- in Versform verfasst und dadurch wieder sehr lustig. Innerhalb der Geschichte gab es ganz viele liebevolle Illustrationen, die das Buch ein wenig nach Comic aussehen ließen.



Im Grundschulalter las ich Der kleine Vampir von Angela Sommer-Bodenburg, da ich die alte TV-Serie schon so geliebt hatte. 


Auch Astrid Lindgrens Kinder aus Bullerbü waren dabei. Auch davon habe ich die Verfilmungen geliebt, die oft an Feiertagen im TV liefen. Wie sehr habe ich mir immer gewünscht, in einem solchen Dorf zu wohnen, wie sie.


Und bestimmt gab es noch ganz viele andere Bücher, an die ich mich nicht erinnere.

Kennst du einige der Bücher? Wenn ja, wie haben sie dir gefallen? :)

















1 Kommentar:

  1. Ich muss gestehen, dass ich fast keine der Bücher kenne (ich kann mich auch nicht erinnern, dass wir jemals Pixi-Bücher zuhause hatten). Von Astrid Lindgren habe ich zwar vieles gelesen, aber Bullerbü nie.
    Was ich allerdings als Kind viel gelesen habe (bzw. teils auch als Hörspiele gehört habe) waren Andersens Märchen und "Max und Moritz" sowie viele weitere Geschichten/Gedichte von Wilhelm Busch - wir hatten da eine dicke Gesamtausgabe zuhause. Irgendwie haben mich als Kind die Grausamkeiten mancher Klassiker und die traurigen Enden von Andersens Märchen nie gestört, ich habe das alles sehr gerne gelesen. Eigentlich witzig, da ich auf der anderen Seite bei manchen Büchern und Serien wiederum wahnsinnig empfindlich war.

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